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    Nietzsche sagt:
    "Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
    Selbstgespräch 12.8.09
    Es klebt ein Stück Toast an meinem Fenster und ich frage mich warum.
    Ich frage nicht deshalb, weil ich wissen möchte in welchem kausalen Kontext dieses Ereignis einzuordnen ist, sondern ich frage nach dem größeren w a r u m. Ich rede von dem "warum" wo alle gleich sagen: "ooooh, muss du wieder damit anfangen... das führt doch zu nichts". Und ich frage warum, dies mal interessieren mich mehr die kausalen Zusammenhänge. Aber auch da gibt's keine Antwort. Manchmal sind größere Fragen einfacher zu beantworten als kleine. Ich weiß nicht ob ich je herausfinden werde wie genau dieses Stück Toast seinen Platz an meiner Fensterscheibe gefunden hat. Eine Antwort könnte leicht aussehen, aber sie wäre nicht zu verdauen. Z.B. "weil ein Kind sein Toast gegen die Scheibe geworfen hat, oder auch ein Erwachsener oder ein Baum". Und das war's? Ist das alles was das Leben zu bieten hat? Nein, nein, nein. Mit dieser Frage will ich mich auf keinen Fall befassen. Eine kleine simple Antwort führt zu einer sehr komplexen großen Frage, die größte in der Menschheitsgeschichte. Meine Taktik ist gleich eine Frage zu stellen, die in jedem Mund passt, die aber gleichzeitig philosophisch klingt. Dann hat man erst mal was zu tun und die Antwort wird weder befriedigend sein, noch würde sie zu einer weiteren Frage führen, weil man schließlich ja erschöpft wäre.
    Ich entferne das Stück Toast von meinem Fenster und die Welt interessiert mich einen Scheiss-Dreck. Vorerst...
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    Nietzsche sagt... 16.3.09
    Man muss sich selbst seine Proben geben, dafür dass man zur Unabhängigkeit und zum Befehlen bestimmt ist; und dies zur rechten Zeit. Man soll seinen Proben nicht aus dem Wege gehn, obgleich sie vielleicht das gefährlichste Spiel sind, das man spielen kann, und zuletzt nur Proben, die vor uns selber als Zeugen und vor keinem anderen Richter abgelegt werden. Nicht an einer Person hängen bleiben: und sei sie die geliebteste,—jede Person ist ein Gefängniss, auch ein Winkel. Nicht an einem Vaterlande hängen bleiben: und sei es das leidendste und hülfbedürftigste,—es ist schon weniger schwer, sein Herz von einem siegreichen Vaterlande los zu binden. Nicht an einem Mitleiden hängen bleiben: und gälte es höheren Menschen, in deren seltne Marter und Hülflosigkeit uns ein Zufall hat blicken lassen. Nicht an einer Wissenschaft hängen bleiben: und locke sie Einen mit den kostbarsten, anscheinend gerade uns aufgesparten Funden. Nicht an seiner eignen Loslösung hängen bleiben, an jener wollüstigen Ferne und Fremde des Vogels, der immer weiter in die Höhe flieht, um immer mehr unter sich zu sehn:—die Gefahr des Fliegenden. Nicht an unsern eignen Tugenden hängen bleiben und als Ganzes das Opfer irgend einer Einzelheit an uns werden, zum Beispiel unsrer “Gastfreundschaft”: wie es die Gefahr der Gefahren bei hochgearteten und reichen Seelen ist, welche verschwenderisch, fast gleichgültig mit sich selbst umgehn und die Tugend der Liberalität bis zum Laster treiben. Man muss wissen, sich zu bewahren: stärkste Probe der Unabhängigkeit.
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    tea and cigarettes 6.2.09

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    Also sprach... 17.9.08


    Also sprach Raimundus Lullus

    Über den Sinn des "Sinn des Lebens"

    Als Raimundus an einem ruhigen Bach wanderte, begegnete er einem jungen Mann, der sich hinter einem Baume ungeschickt zu verstecken versuchte. Raimundus trat näher und bemerkte, dass der Jüngling mit dem Ausscheidungsprozess beschäftigt war und gleichzeitig in einen Apfel biss.
    Also sprach Raimundus: "Oh du Höhepunkt der Schöpfung, sag mir, was unterscheidet dich beim Scheißen von der Fliege, die sich vom Dufte deines Excrementums anziehen lässt?"
    Der Jüngling zögerte und war sichtlich vom Erscheinen des Meisters benommen, doch antwortete bald: "Wahrlich Raimundus, jetzo wo ich untere diesem Feigenbaum hocke, erkenne ich wenig."
    Raimundus sprach: "Ich erlöse dich. Unter Druck und Anspannung ist sowohl das Scheißen, als auch das Denken schwierig. Doch so wie für dich der Apfel ein Objekt deiner Triebbefriedigung ist, so ist für die Fliege dein Ausgeschiedenes Objekt der Triebbefriedigung. So sage mir, wo du nun endlich am Ende deiner heimlichen Sitzung angelangt bist, was der Unterschied zwischen euch Geschöpfen ist!"
    Der Jüngling, der nun aufgestanden war, reinigte beiläufig seinen Anus und sprach: "Der Unterschied ist, dass ich erkenne, dass es keinen Unterschied gibt. Ich und du, wir sind erkennende im Gegensatz zur Fliege."
    Raimundus sichtlich erstaunt, machte einen Schritt nach hinten, um den Feigenbaum, den Jüngling, seine Exkremente und die Fliege in einem Blick erfassen zu können und sprach also: "Doch sehe ich nicht die Konsequenzen deiner Fähigkeit der Erkenntnis. Eine Frage werde ich dir stellen, doch für eine Antwort gebe ich dir sieben Jahre und Sieben Monate Zeit: Was würde die Fliege erkennen, wenn sie erkennen könnte?"
    Daraufhin verließ Raimundus Lullus den Jüngling und machte sich auf seinen Wanderweg.

    Fortsetzung folgt
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    Der Neue 24.8.08
    Hier kommt Baloo
    Baloo
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    the nation 25.7.08

    Agreement and right and freedom for the German native country!
    Afterwards let us all strive like brothers with heart and hand!
    Agreement and right and freedom are the luck pledge;
    |: Flower in the gloss of this luck, flower, German native country :|
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    Lazy Asses 17.7.08

    Vorgstern

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