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    Nietzsche sagt:
    "Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
    24 Stunden 12.12.07
    Morgens: Harte Begegnung mit der Realität. Im Bett liegen bleiben, weiter träumen. Eine schöne Melodie erklingt. Der Wecker. Ich nehme ihn nicht ernst. Er ist meine Schöpfung. Ich nehme mich selbst zu ernst. Ich bleibe liegen.
    Träumen mit offenen Augen? Ich mache den Fernseher an und schließe meine Augen. Ich will nicht getäuscht werden.

    Mittags: Die Not ergreift mich. Mein Magen knurrt. Ich denke nicht nach und esse etwas. Mein Magen verdaut es während ich nachdenke.

    Nachmittags: Sehnsucht nach Sonne. Sehne mich nach Liebe, Wonne und Zärtlichkeit. Ich gehe raus und kaufe mir etwas. Der Regen fällt auf mein Erdbeereis. Ich lege mich hin und warte bis die Sonne scheint. Es wird Abends.

    Abends: Mir bleibt nicht viel Zeit. Der Fernseher läuft. Schalte ihn stumm und schaue mir Nachrichten an. Ich fühle mich unausgeglichen. Das Bett wartet. Erneute Begegnung mit der Realität, diesmal im Schlaf.

    Nachts: Der Wecker klingelt. Das kann nicht sein. Habe wohl nur geträumt. Ob ich davon träumen könnte wie ich wieder einschlafe? Mit offenen Augen? Bis der Wecker wieder klingelt.

    Morgens: Eine schöne Melodie erklingt.