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Nietzsche sagt:
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"Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
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Also sprach... |
17.9.08 |
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Also sprach Raimundus Lullus
Über den Sinn des "Sinn des Lebens"
Als Raimundus an einem ruhigen Bach wanderte, begegnete er einem jungen Mann, der sich hinter einem Baume ungeschickt zu verstecken versuchte. Raimundus trat näher und bemerkte, dass der Jüngling mit dem Ausscheidungsprozess beschäftigt war und gleichzeitig in einen Apfel biss. Also sprach Raimundus: "Oh du Höhepunkt der Schöpfung, sag mir, was unterscheidet dich beim Scheißen von der Fliege, die sich vom Dufte deines Excrementums anziehen lässt?" Der Jüngling zögerte und war sichtlich vom Erscheinen des Meisters benommen, doch antwortete bald: "Wahrlich Raimundus, jetzo wo ich untere diesem Feigenbaum hocke, erkenne ich wenig." Raimundus sprach: "Ich erlöse dich. Unter Druck und Anspannung ist sowohl das Scheißen, als auch das Denken schwierig. Doch so wie für dich der Apfel ein Objekt deiner Triebbefriedigung ist, so ist für die Fliege dein Ausgeschiedenes Objekt der Triebbefriedigung. So sage mir, wo du nun endlich am Ende deiner heimlichen Sitzung angelangt bist, was der Unterschied zwischen euch Geschöpfen ist!" Der Jüngling, der nun aufgestanden war, reinigte beiläufig seinen Anus und sprach: "Der Unterschied ist, dass ich erkenne, dass es keinen Unterschied gibt. Ich und du, wir sind erkennende im Gegensatz zur Fliege." Raimundus sichtlich erstaunt, machte einen Schritt nach hinten, um den Feigenbaum, den Jüngling, seine Exkremente und die Fliege in einem Blick erfassen zu können und sprach also: "Doch sehe ich nicht die Konsequenzen deiner Fähigkeit der Erkenntnis. Eine Frage werde ich dir stellen, doch für eine Antwort gebe ich dir sieben Jahre und Sieben Monate Zeit: Was würde die Fliege erkennen, wenn sie erkennen könnte?" Daraufhin verließ Raimundus Lullus den Jüngling und machte sich auf seinen Wanderweg.
Fortsetzung folgt |
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