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Nietzsche sagt:
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"Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
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Selbstgespräch |
12.8.09 |
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Es klebt ein Stück Toast an meinem Fenster und ich frage mich warum. Ich frage nicht deshalb, weil ich wissen möchte in welchem kausalen Kontext dieses Ereignis einzuordnen ist, sondern ich frage nach dem größeren w a r u m. Ich rede von dem "warum" wo alle gleich sagen: "ooooh, muss du wieder damit anfangen... das führt doch zu nichts". Und ich frage warum, dies mal interessieren mich mehr die kausalen Zusammenhänge. Aber auch da gibt's keine Antwort. Manchmal sind größere Fragen einfacher zu beantworten als kleine. Ich weiß nicht ob ich je herausfinden werde wie genau dieses Stück Toast seinen Platz an meiner Fensterscheibe gefunden hat. Eine Antwort könnte leicht aussehen, aber sie wäre nicht zu verdauen. Z.B. "weil ein Kind sein Toast gegen die Scheibe geworfen hat, oder auch ein Erwachsener oder ein Baum". Und das war's? Ist das alles was das Leben zu bieten hat? Nein, nein, nein. Mit dieser Frage will ich mich auf keinen Fall befassen. Eine kleine simple Antwort führt zu einer sehr komplexen großen Frage, die größte in der Menschheitsgeschichte. Meine Taktik ist gleich eine Frage zu stellen, die in jedem Mund passt, die aber gleichzeitig philosophisch klingt. Dann hat man erst mal was zu tun und die Antwort wird weder befriedigend sein, noch würde sie zu einer weiteren Frage führen, weil man schließlich ja erschöpft wäre. Ich entferne das Stück Toast von meinem Fenster und die Welt interessiert mich einen Scheiss-Dreck. Vorerst... |
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